Zu den aktuellen Corona-Maßnahmen

Bei niedrigen Inzidenzen werden in Bayern – und auch im Landkreis Starnberg – in vielen Bereichen die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert. Nach Auffassung der GRÜNEN werden Kinder und Jugendliche bei der Lockerung der Schutzmaßnahmen nicht ausreichend in den Blick genommen. Die Erhöhung der Impfquote, die Einhaltung der Regeln und der Sommer tragen wohl dazu bei, dass im ganzen Land die Entwicklung so positiv ist. Die GRÜNEN erklären in einer Pressemitteilung, dass sie die Öffnungen in der Gastronomie, das Zulassen von Veranstaltungen im kulturellen Bereich, die Möglichkeit, sich wieder in größeren Gruppen privat zu treffen, die Öffnung der Schwimm- und Freibäder sehr begrüßen. „Wir alle haben das soziale Leben schmerzlich vermisst und sind sehr froh, dass wir offenbar auf einem guten Weg sind“, so die Kreisvorsitzende Kerstin Täubner-Benicke.
Schmerzlich vermissen die GRÜNEN, dass insbesondere Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien nach wie vor nicht ausreichend in den Blick benommen werden.
„Dringend müssen Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien unterstützt werden, Lockerungsmaßnahmen müssen zu allererst den Kindergartenkindern und den Schülerinnen und Schülern eine möglichst weitgehende Normalität ermöglichen“, fordert Martina Neubauer, Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Starnberger Kreistag. Mit den regelmäßigen Tests an den Schulen muss es möglich sein, den Schulunterricht wieder regulär durchzuführen und Schulsport analog dem Vereinssport wieder stattfinden zu lassen.
„Seit Beginn der Pandemie setzen wir Landtagsgrüne uns dafür ein, dass wir Kinder und ihre Bedürfnisse in den Fokus rücken. Es muss ein Ende haben, dass bei Kindern stets strengere Maßstäbe angelegt werden als bei uns Erwachsenen. Unsere Kinder brauchen schnellstmöglich die Rückkehr zur Normalität“, so die Landtagsabgeordnete Anne Franke.