Zukunft der Kiebitze im Aubachtal sichern

Pressemitteilung zur Zukunft der Kiebitze im Aubachtal

Grünen-Landratskandidatin Martina Neubauer und Hans Urban, MdL, wollen Klarheit über die Bedeutung und den Schutz der Kolonie bei Seefeld Starnberg

Kürzlich besuchte Hans Urban, Biobauer und grüner Abgeordneter im Bayerischen Landtag, den Landkreis Starnberg und diskutierte in Machtlfing mit den Anwesenden zum Thema „Grüne Kreuze, protestierende Bauern, unzufriedene Verbraucher – wohin steuert die Landwirtschaft?“.

Landratskandidatin Martina Neubauer (Bündnis 90/ Die Grünen) nutzte die Gelegenheit nicht nur, um mit den interessierten Besucherinnen und Besuchern intensiv ins Gespräch zu kommen. Sie machte den Abgeordneten bei dieser Gelegenheit auch auf die Kiebitz-Kolonie im Aubachtal in Seefeld aufmerksam. Dort ist seit Jahren eine kleine Kiebitz-Kolonie beheimatet, um deren Bestehen sich Naturschützer und Grüne Sorgen machen. Um Klarheit über den Kiebitz-Bestand im Aubachtal und die Maßnahmen, die zu seinem Schutz beitragen sollen, zu erlangen, hat Urban nun eine Anfrage an die Staatsregierung gestellt. „Wir wollen wissen, welche Bedeutung der Kolonie im Aubachtal für das gesamte südliche Oberbayern zugemessen werden muss und welche Maßnahmen ergriffen worden sind, um das Dasein der Kolonie bei Seefeld zu sichern“, erklärt Urban. „Die Entwicklung ist dramatisch. Seit 1992 ist der Kiebitzbstand in Deutschland um 88 Prozent zurückgegangen. Umso wichtiger ist es, den Kiebitz dort zu schützen, wo wir ihn heute noch finden. Hier müssen alle Beteiligten in die Pflicht genommen und Schutzmaßnahmen entsprechend honoriert werden.“

Urban will auch wissen, welche Flächen in öffentlicher Hand im Aubachtal zum Schutz der Kiebitz-Population entsprechend bewirtschaftet werden könnten. Mit seiner Initiative unterstützt Urban die Landratskandidatin Martina Neubauer in ihrem Anliegen: „Ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam zu einer guten Lösung für alle kommen und die Kiebitze, die bereits balzen, auch in Zukunft im Aubachtal eine Heimat haben werden.“

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