GRÜNE auf Tour im Wahlkreis

Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden von B 90/Die GRÜNEN, Thomas von Sarnowski, war die Bundestagskandidatin Martina Neubauer im Wahlkreis unterwegs. Bereits um 9 Uhr waren die beiden auf dem Wochenmarkt im beschaulichen Feldafing, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Viel Zuspruch erlebten die beiden.  Die Gespräche gingen von ganz lokalen Themen wie dem Baumschutz bis zu bundespolitischen Anliegen und dem dringenden Appell im Kampf für den Klimaschutz nicht nachzulassen. Die GRÜNE Gemeinderätin und Ortsvorsitzende Sibylle Härtl hatte ein grünes Lastenrad organisiert und informierte die beiden gemeinsam mit ihrem Mitstreiter Dr. Wolfgang Dorn-Zacherts über die Themen vor Ort.

Weiter ging es im E-Auto nach Utting. Dort erwartete die beiden – zunächst bei strömendem Regen – eine grüne Delegation aus dem Kreisverband Landsberg und die Initiatorin des Labyrinths, Corinne Ernst, die mit ihrem Mann Uli Ernst einen Bauernhof, das Labyrinth und auch den Klettergarten betreibt.  Just als die Führung ins Labyrinth startete, das in diesem Jahr dem 50-jährigen Jubiläum der Sendung mit der Maus gewidmet ist, kam die Sonne heraus. Die Delegation konnte so trockenen Fußes einen Eindruck über das vielfältige und innovative Wirken der Familie Ernst gewinnen. Der grüne Landesvorsitzendes Thomas von Sarnowski zeigte sich beeindruckt: „Dass das Labyrinth mit seinen kreativen Spielmöglichkeiten neben Mais vor allem aus Sonnenblumen und Hanf besteht, ist ein großer Mehrwert nicht nur für das Auge, sondern auch für Bienen und Schmetterlinge. Hier wurde mit viel Herzblut ein Freizeitangebot für Familien aus der ganzen Region geschaffen.“ Solche privaten Initiativen machen das Leben in ländlichen Gebieten attraktiv und müssten von der Politik mit aller Kraft unterstützt werden.

Zum Abschluss der Tour ging es nach Stillern bei Penzing. Dort wurden von Sarnowski und Neubauer von der GRÜNEN Landtagsabgeordneten Gabriele Triebel empfangen und über die Geschichte von Gut Stillern informiert. Das Gelände, das zum Staatsgut Achselschwang gehört, ist erneut im Gespräch für eine große Ansiedlung. Nachdem vor mehr als 10 Jahren ein großer Lebensmittelsortimenter dort sein Logistikzentrum realisieren wollte, hat nun mit der Firma Steico, die Dämmmaterial für den Hausbau herstellt, „angeklopft“. Die Versiegelung von ca. 26 ha wertvoller Ackerfläche und der enorme Wasserbedarf ist aus Sicht aller anwesenden jedoch nicht vertretbar. Die Landtagsgrünen sind hier bereits aktiv geworden und wollen nun die bayerische Landwirtschaftsministerin zu einem klaren Bekenntnis zum Erhalt der Fläche für das Staatsgut Achselschwang auffordern.

Selbstverständlich stellt sich die Frage nach Alternativen, die weniger eingriffsintensiv sind und nach Örtlichkeiten, die die erforderliche Infrastruktur bereits bieten. Neubauer riet, rasch auch mit der Geschäftsführung von Steico in Kontakt zu treten und das Gespräch zu suchen. Denn nur gemeinsam könne der Weg zu einer akzeptablen Lösung gefunden werden. Steico leiste mit der Herstellung von ökologischem Dämmmaterial einen wichtigen Beitrag, um bei der Wärmedämmung von Gebäuden voranzukommen – und das sei dringend erforderlich, um die Klimaziele zu erreichen. Es sein im Sinne grüner Wirtschaftspolitik, dass Unternehmen mit innovativen Klimaschutzprodukten wie Steico wachsen, aber dieses Wachstum müsse alle ökologischen Dimensionen berücksichtigen, auch eine flächensparende Standortwahl, so Thomas von Sarnowski.