Ihre Landrätin für den Landkreis Starnberg

„Global denken, lokal planen und handeln – mit diesem Motto möchte ich Landrätin für den Landkreis Starnberg werden.“

Foto: Laufer www.designmeetsmotion.com

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Starnberg,

Ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit gehören für mich zusammen. Leitgedanke meiner Politik ist immer die Zukunftsfähigkeit von Entscheidungen.

Gemeinsam müssen wir die Herausforderungen angehen, die Klimaziele erreichen, unseren Kindern optimale Voraussetzungen für ein gutes Leben bieten. Dazu gehört ein gutes Bildungsangebot genauso wie das Aufwachsen in einer gesunden Umwelt, bezahlbaren Wohnraum schaffen und dafür sorgen, dass alle, von jung bis alt, gute Bedingungen zum Leben vorfinden.

Wir leben in einer privilegierten Lage mit hoher Lebensqualität; Tradition und Innovation sind im Landkreis zuhause.

Lassen Sie uns gemeinsam tragfähige und nachhaltige Lösungen entwickeln, die unseren Landkreis lebens- und liebenswert erhalten – für alle! Dafür möchte ich mich mit Ihnen einsetzen – mit Leidenschaft und Energie!

Meine Ziele für den
Landkreis Starnberg

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100 Prozent für unser Klima

Ich will unsere Energieversorgung im Landkreis Starnberg auf 100 Prozent erneuerbare Energiequellen umstellen.

Damit wir die Energiewende erreichen, möchte ich ein breites Bündnis schmieden: gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft werde ich mich als Landrätin mit voller Kraft für die Energiewende einsetzen.

Der Landkreis wird selbst in regenerative Energien investieren und Bürgerbeteiligungsmodelle unterstützen und fördern.

Bus und Bahn konsequent ausbauen

Der Landkreis Starnberg muss ebenso wie die Nachbar-Landkreise attraktive Alternativen zum Auto anbieten: Mit dem neuen Nahverkehrsplan und unter grüner Führung wird das Busnetz weiter verbessert und ausgebaut.

Die Auswirkungen unserer Mobilität auf das Klima sind enorm. Die Lärmbelastung für die Bevölkerung steigt und steigt, der Platzbedarf und Bodenverbrauch nehmen exorbitant zu.

Das darf nicht die Verkehrspolitik für den Landkreis Starnberg bleiben!

Vorrang für Fuß- und Radverkehr

Jetzt gilt es, unsere Ressourcen in die rasche Umsetzung unseres Alltagsradroutennetzes zu stecken. Die Pläne sind da – jetzt packen wir an, priorisieren und setzen sie zügig um.

Jung und Alt

Gute Angebote für jede Generation und alle Lebensentwürfe sind mir ein Herzensanliegen. Dazu gehören eine gut aufgestellte Jugendhilfe, die offene Jugendarbeit genauso wie die Stärkung ambulanter Angebote für unsere Senior*innen. Denn: wir möchten alle möglichst lange und gut versorgt zuhause leben. Deshalb gilt für mich „ambulant vor stationär“. Zur Gerechtigkeit gehört auch, dass sich alle das Leben in unserem Landkreis
leisten können. Gemeinsam mit den 14 Landkreiskommunen müssen Modelle entwickelt werden, wie wir mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Inklusion: Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen

Der Landkreis Starnberg hat einen Aktionsplan für Menschen mit Behinderung erarbeitet und verabschiedet. Ich möchte diesen gemeinsam mit allen Akteuren in die Tat umsetzen. Ob es sich um den barrierefreien Bahnsteig oder um Veröffentlichungen in leichter Sprache handelt – wir müssen im stetigen Austausch mit den Expert*innen in eigener Sache sein – sie wissen am besten, was zu tun ist.

Wohnen

Wir brauchen alternative Wohnformen, um den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum decken zu können. Dazu gehören Genossenschaften und Baugemeinschaften, neue Wohnmodelle im Eigentum und zur Miete.

Ich will den Dialog zwischen Wirtschaft, Kommunen, dem Verband Wohnen und Verwaltung fördern, um gemeinsam innovative Projekte für günstiges Wohnen im Landkreis zu realisieren.

Bildung

Die Landkreise sind für die weiterführenden Schulen zuständig – der Landkreis Starnberg nimmt hier eine Vorreiterrolle ein. Mit modernen Schulen und unserem Leuchtturm, dem Gymnasium in Herrsching, werden die Voraussetzungen für unsere Kinder und Jugendlichen für gute Bildung weiter ausgebaut. Dabei ist die Schule in Herrsching sowohl im Hinblick auf das pädagogische Konzept als auch als Holzbau für nachhaltige Bauweisen ein wahres Vorzeigemodell.

Der Bau der Fachoberschule in Starnberg darf sich nicht weiter verzögern. Ich will eine rasche Realisierung, die Interimslösung mit Unterricht in angemieteten Räumen an verschiedenen Standorten ist mit dem rasanten
Wachstum der Schülerzahlen nicht vereinbar. Mit dem weiteren Ausbau der Schullandschaft und dem Anliegen der Kommunen, ihre Gymnasien in die „Obhut“ des Landkreises zu geben, wird die Kreisverwaltung ein eigenes Referat für Schulen schaffen.

Ausbildung

Unser Landkreis bietet mit seinen zahlreichen Handwerksbetrieben, den Kleinunternehmen und mittelständischen Betrieben, den weltweit agierenden Unternehmen, den Kliniken, den Wohlfahrtsverbänden und den Verwaltungen vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten in unmittelbarer Wohnortnähe. Sie leisten hiermit einen zentralen Beitrag, damit Jugendliche in unserem Landkreis eine attraktive Perspektive haben.

Wirtschaft

Der Landkreis Starnberg ist eine attraktive Region – auch für unsere Unternehmen. Handwerksbetriebe, die über eine lange Tradition verfügen, ein starker Mittelstand und große Unternehmen aus dem Hightech-Bereich sind hier gleichermaßen tätig.

Selbstverständlich tragen die Dienstleistungsbranche und ein starker Kreativbereich mit ihrem Know-how ebenso zur Wirtschaftskraft bei. Start-Ups, Gründerzentren und innovative Arbeitsplätze bieten spannende Arbeitsplätze.

Als künftige Vorsitzende des Aufsichtsrats der gwt sehe ich es als meine Aufgabe an, für die Unternehmen optimale Bedingungen für ein nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen – und dies im Einklang mit unserer Natur.

Landwirtschaft

Die Bäuerinnen und Bauern im Landkreis Starnberg zeigen, dass eine bäuerliche und eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft möglich ist. Tiere werden respektvoll behandelt, die biologische Artenvielfalt wird geschützt. Mit dieser Art des Wirtschaftens werden gesunde Lebensmittel erzeugt und das Klima geschützt.

Ich möchte im Dialog mit unseren Landwirt*innen, mit den Imker*innen und der Wald- und Forstwirtschaft für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen stehen und dort unterstützen, wo es erforderlich ist.

Kultur

Das kulturelle Leben im Landkreis Starnberg ist von hoher Qualität – für jede und jeden ist etwas dabei. Vom Literarischen Herbst bis zu den vielen Aufführungen der Bühnen in unseren Gemeinden, von Jazz bis Klassik, vom Filmfest bis zum Kabarett. Dazu haben wir eine Vielzahl an Kulturschaffenden und Kreativen. Es ist mir wichtig, dass wir all die kulturellen Institutionen unterstützen; sie sind ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie.

Ehrenamt

Das Ehrenamt spielt in unserer Gesellschaft zum Glück eine große Rolle. Auch wenn sich heute viele Menschen nicht mehr so langfristig binden möchten, sind viele bereit, sich in Projekten zu engagieren. Es gibt die Vielen, die sich bei der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserwacht, dem BRK, in den Nachbarschaftshilfen, den Agenda-Gruppen, in den Asylhelferkreisen, in den Sportvereinen uvm. engagieren.

Sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Das ist großartig – meine Unterstützung sage ich zu.

Tourismus

Die Region lebt auch vom Tourismus – und häufig auch vom Tagestourismus. Unsere Seen locken in der Sommerzeit zahlreiche Menschen an, die Naherholung suchen. Für diese werden wir attraktive Angebote schaffen, damit sie nicht mit dem Auto kommen, sondern mit Badebus und Leihrad von der nächsten S-Bahn-Station bequem zum Zielort kommen.

Mein Programm zum Herunterladen:

Programm und Kandidat*innen für den Kreistag zum Herunterladen:

Kommunalwahl 2020 Gründe Kreistagskandidat*innen Starnberg